Kontrakultur PodcastDie 29te. Folge des Kontrakultur Podcasts widmet sich im aktuellen Thema den Ereignissen, rund um den islamistischen Anschlag auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“. Neben einer kurzen Ereigniswiedergabe werfen wir vor allem den Blick auf die medialen und politischen Reflexe, die nahezu übereinstimmend schnell das Hohelied von der Ungleichung zwischen Islam und Terrorismus sangen. Angesichts der aktuellen PEGIDA Proteste war es auch nicht verwunderlich, dass der linksliberale Mainstream mittelbare Schuldzuweisungen bei den patriotischen Demonstrationen suchte, um sich bloß nicht mit dem Versagen der eigenen Asyl und Einwanderungspolitik auseinanderzusetzen. Die größte Gefahr sind nach ihrer Auffassung also nicht die weiter unter uns lebenden Zeitbomben, sondern die Instrumentalisierung durch die „bösen“ Rechten.

Im Schwerpunktthema setzen wir uns mit universalistischen Theorien der Alten-Rechten auseinander. Hauptaugenmerk ist hierbei vor allem auf den Biologismus gelegt. Unsere Moderatoren erläutern noch einmal den Kern dessen, was eine universalistische Theorie ausmacht und analysieren anhand dieser Instrumente auch die Ideologien der alten Rechten, die vordergründig den Nationalsozialismus/Faschismus ausmachen. Unsere Identität ist kein abgeschlossenes Substrat, welches sich lediglich durch Rasse, Klasse oder Individuum in seiner Absolutheit auch ganzheitlich erklären lässt. Vielmehr ist es unsere Aufgabe als Identitäre, uns fernab der alten Denkschemen und Identitätsfragmentierungen zu bewegen und eine gesunde Ausgeglichenheit zwischen den sich einander ergänzenden Identitätsmerkmalen wiederherzustellen. Dabei machen wir auch deutlich, dass die Idee des Ethnopluralismus in vielen Teilen der NS-Ideologie fundamental widerspricht.