Wille und Tat, KampfErstmal chillen, „Yolo“ (You only life once) und Kein Bock Mentalität sind exemplarische Kennzeichen einer liberalen zeitgeistlichen Jugendgeneration, die geprägt ist von Lust und Antriebslosigkeit sowie allgemeiner Lethargie. Durch die Perversion des Individualismus gibt es keine Werte und Ideale mehr die heute noch eine sinnstiftende Lebenshaltung repräsentieren könnten, die nicht nur einzig und allein auf die reine individuelle Selbstverwirklichung und Konsumstreben fixiert ist. Werte für die es sich lohnt sein eigenes Dasein, in ihren bedingungslosen Dienst zu stellen.

Wir leben heute in einer Zeit in der die sogenannte „TAT“ als abgeflachte Begrifflichkeit gilt. Praktisch eine leere Sprechblase, eine Hülle ohne Kern. Die Tat als eine Manifestation des Schöpferischen hat ihren metaphysischen Bedeutungsgehalt nahezu vollständig verloren. Taten die ganz im Sinne der Gemeinschaft stehen. Der heroische Menschentypus mit dem zentralen Charakteristikum der Opferbereitschaft für andere ist nur noch selten zu finden. Vielmehr hat man es sich in der lauwarmen Welt bequem gemacht. Das Streben nach Ruhe, Sicherheit und materiellen Luxus im Überfluss sind die entscheidendsten Merkmale des westlichen Wärmetodes. Der westliche, postmoderne Menschentypus gleicht einer Fliege, die immer dort anzutreffen ist wo etwas faul, verdorben, stinkend oder einfach nur tot ist. Wie die letzten Aasgeier halten sie sich an den letzten Heilsversprechungen fest, die irgendwie ihren sozialen Status und ihr finanzielles Auskommen gewährleisten sollen.

Gewiss mag das liberalkapitalistische Zeitalter, im Vergleich zu früheren Zeitepochen, keinen Mangel an materiellen Gütern und allgemeiner sozialer Sicherheit aufweisen. Vielmehr liegt ein Mangel an geistigen und ideellen Werten vor, die konstituierend für Gemeinschaftssinn, Traditionsbewusstsein und kulturelle Vitalität sind. Geistige Schärfe und kritisches Bewusstsein weichen einer buntbebilderten Primitivgesellschaft, deren Realität nur noch über Castingshows und Reality Soaps definiert wird. Sie greifen die Schlagworte auf die ihnen die gleichgeschaltete Presse zum Fraß vorwirft und torkeln besoffen und berauscht der bunten Bilder in eine liberale Diktatur, die schon heute weitreichende Merkmale des Totalitarismus aufweist.

Das Schicksal der Völker wurde immer durch den „Tatmenschen“ bestimmt. Sie sind die Lenker der Schicksalsverläufe, in Verantwortung und Pflichterfüllung für ihre Gemeinschaft. Nicht parlamentarisches Geschwätz wie wir es heute erleben hat zu den einschneidenden Entscheidungen der Geschichte geführt. Einzig und allein der aufstrebende, dynamische, kreative und kraftvolle Akt der Tat bedingte die Fort- und Weiterentwicklung der Völker dieser Welt. Die heutigen geistigen Errungenschaften haben wir den Taten unserer Ahnen zu verdanken.

Die Kultur als Repräsentation der geistigen Erzeugnisse eines Volkes ist kein reines Zufallsprodukt, welches einfach aus dem Nichts entsteht. Sie ist eine ewig fortlaufende Komponente die immer wieder durch den Einsatz des Tatmenschen befruchtet wird.

Nun mag für den einen oder anderen Leser der Tatmensch etwas abstrakt erscheinen. Eine schablonenhafte Beschreibung dieses Menschentypus ist jedoch nicht möglich. Da das Schicksal der Völker in der Geschichte von wenigen Personen bestimmt wurde, liegt es nahe das Tatmenschen meist nur einer selektierten Elite entspringen. Doch von einer solchen Elite ist gegenwärtig nichts zu erkennen. Man könnte fast sentimental werden wenn das männliche Kriegerideal, welches gerade unseren germanischen Kulturkreis prägte, heute keine Bedeutung mehr hat. Als die Werte Familie, Volk und Vaterland noch Komponenten waren wo es gar keine Frage war ob man bereit wäre dafür auch zu sterben. Junge Männer sind  in tödliche Schlachten gezogen um für Werte zu kämpfen die höher galten als das eigene Leben.

Ein dekadentes Lebensende mit vielen Reisen zum Strandhaus, Luxus und Wellness war gar kein erstrebenswertes Ideal. Die Werte und Ideale der Völker wurden mit leidenschaftlichem und unermüdlichem Kampf verteidigt. Anstrengung und Schmerz wurde nicht aus dem Weg gegangen, vielmehr sah man darin die Grundlagenschaffung für den Fortbestand nachfolgender Generationen des eigenen Volkes.

Selbst wenn bereits junge Männer von 20 Jahren den Tod in der Schlacht fanden, wird ihr Opfer doch mehr bewirkt haben als das irgendwelche kinderlosen Singles die nach der reinen hedonistischen Leitmaxime „ Gut ist was dich glücklich macht“ ihren Lebensalltag bestreiten. Es gibt heute kaum noch fest etablierte Werte für die es sich lohnt ganz im Sinne dieses heroischen Epos zu kämpfen. Die westlichen Staaten sind leere Hohlkörper in denen die Gesellschaften nur noch dem substanzlosen, verdorbenen und trägen Konsum nacheifern. Das was auch von wirtschaftlichem Nutzen ist, gilt als erstrebenswert. Die Schaffung eines Menschentypus der lediglich nur dem kapitalistischen Verwertungsinteresse dient, ohne der Verbindung zu einem ethnokulturellen Kollektiv, gilt als ideologisches Endziel. Für idealistische Werte bleibt nur Hohn und Spott übrig. Erlebnis, Abenteuer, Verantwortung und Pflichtbewusstsein werden zwar noch schablonenhaft dahingebetet, haben jedoch keinen grundsätzlichen Wert mehr.

Unser charakterliches Streben muss  sich an diesem elitären Tatmenschen der Geschichte messen lassen. Schon im Alltag können wir einen Stil verkörpern der an den Tatmenschen als Idealtypus angelehnt ist. Aufhören zu Jammern, dies oder jenes sei zu anstrengend, sondern die Aufgaben und Arbeit als Herausforderung gegen den inneren Schweinehund anerkennen. Persönliche Weiterentwicklung durch geistige Bildung und Sport, anstatt vor der Glotze zu versauern. Reflexion der eigenen charakterlichen Schwächen und Erweiterung des allgemeinen geistigen Horizonts.

Jede kulturelle Schöpfung wird mit Blut, Schmerz, Kampf und Strebsamkeit erarbeitet. Unsere heutige Zeit braucht wieder Menschen die bereits sind sich bedingungslos in den Dienst eines höheren Ideals zu stellen.  Flammende Tatmenschen die, die Trägheit und Faulheit jeden Tag aufs neue besiegen, für die Kampf, Arbeit und Schöpfergeist den Lebenssinn verkörpern, da sie sich ihrer Verantwortung  bewusst sind, für die Werte und Ideale ihrer Heimat einzustehen. Tatmenschen die auch eigene individuelle Opfer bringen, auch wenn ihnen dadurch selbst kein individueller Vorteil entspringt, solange es im Sinne der Gemeinschaft ist. Menschen die wieder bereit sind geistig scharfe Gedanken zu formulieren und nicht eine einheitlich demokratische und staatsindoktrinierte Konsenssoße nachbeten.

Im heutigen Zeitalter kann sich dieser Tatwille nur im metapolitischen Widerstand manifestieren.  Die gesellschaftlichen Verhältnisse der westlichen Welt haben inzwischen ein Stadium erreicht in der es nur noch um die reine Überlebensfrage unserer Völker geht. Es wird Taten brauchen, die langsam aber sicher dieses politische System in seiner Legitimation endgültig untergraben und bloßstellen. Taten die den zeitgeistlichen Liberalismus als eine totalitäre Ideologie entstellen und klarmachen welche zutiefst lebensfeindlichen Züge diese Doktrin aufweist. Wir müssen wieder die Werte etablieren die außerhalb einer hohlen, materialistischen Konsumwelt stehen

Es geht dabei nicht um kleine minimale Veränderungen, fruchtlose Parlamentsdebatten über kleingeistige tagespolitische Themen. Unserem Zeitalter stehen Taten und Entscheidungen bevor, die sich nicht auf belanglose Themen wie Autobahnmaut, Frauenquote und Helmpflicht für Radfahrer beziehen. Keine lächerlichen „Wutbürgerproteste“ über den Bau eines Bahnhofs oder der Errichtung eines Windkraftparks. Die Entscheidungen unserer Generation werden in Abhängigkeit zu der Existenzfrage Europas stehen. Es geht hierbei um die Fundamentalwerte unserer Völker, die die festen Größen im geschichtlichen Verlauf darstellen. Das selbstverständliche Bekenntnis zum Nationalstaat, der Erhalt der ethnokulturellen Substanz Europas, und die Pflicht sich als Teil einer Gemeinschaft wahrzunehmen, welche dem faulen Individualismus den Kampf ansagt. Eine neue identitäre Jugend, die sich formiert braucht wieder Ideen, Vorbilder und Vorstellungen mit denen sie eine Vorpostenstellung für den Kampf um die europäische Identität einnimmt.